Kostenlose Angebote und ihre Haken

“If you’re not paying for something, chances are you are what’s being sold” — Colin Wright

 

Plattformen für Freelancer gibt es viele. In der Regel können Free­lancer dort ihre Profile kostenlos an­legen und veröffentlichen. Vergleicht man die zahlreichen Angebote, so kann man hinter den existierenden Platt­formen drei Geschäftsmodelle entdecken.

Geschäftsmodell 1: "Datenbanken für Vermittler"

Hier zahlen primär die Personaldienstleister. Free­lancer stellen ihre Profilinformationen zur Ver­fügung und können darüber von den Re­cruitern gefunden werden.

Solche Modelle haben sowohl für Unter­nehmen als auch für Freelancer Nachteile.

Für Unternehmen bedeutet es enormen Auf­wand die Such­mechanismen solcher Platt­formen zu nutzen. Denn die dahinterliegende Daten­strukturierung ist nicht auf die An­forderungen der Einsatz­unternehmen ausgelegt. Der Recherche­aufwand ist somit erheblich.

Für Freelancer bedeutet ein Profil auf einer Platt­form, die als zahlende Kundschaft die Ver­mittler fokussiert, dass Projekte dort praktisch nur von Personal­dienstleistern eingestellt werden: Auf aus­geschriebene Projekte gehen viele Bewerbungen ein und die Unter­nehmen verfügen in der Regel nicht über die Zeit und die Ressourcen, eine Vor­auswahl zu treffen. Das über­nehmen die Personal­dienstleister, die durch Geschäfts­modell 1 Zugriff auf umfang­reiche Freelancer-Datenbanken haben.

 

Geschäftsmodell 2: "Plattformen für Projektausschreibungen"

Auf Plattformen, die Geschäfts­modell 2 verfolgen, finden sich hauptsächlich kleine Pro­jekte von Unter­nehmen oder auch Privat­personen. Diese Projekte können häufig in wenigen Ta­gen erledigt werden.

Auch hier ist der große Nachteil für Einsatz­unternehmen, dass die Such­funktionen sehr rudi­mentär und grob sind, weshalb es sehr schwer fällt, einen wirklich passenden Free­lancer zu finden. Und für Freelancer steigt das Ri­siko, nicht für die Pro­jekte gefunden zu werden, für die sie die Richti­gen sind.

 

Geschäftsmodell 3: "Soziale Netzwerke für Geschäftsbeziehungen"

In sozialen Netzwerken hat man als Free­lancer die Möglich­keit, direkt von Recruitern, die diese Netz­werke professionell auswerten, kon­taktiert zu werden und so an Pro­jekte zu kommen.

Auch hier ergibt sich der Nach­teil, dass die Such­mechanismen nicht attributiert sind und daher Such­anfragen nur grob beantwortet werden können. Die Suche nach Per­sonal in den sozialen Netzwerken ist auf­wändig und wird deshalb meist an Personal­dienstleister delegiert. 

Außerdem richtet sich die Personal­suche eher an den HR-Bereich, da keine spezifischen Such­mechanismen zur Freiberufler-Selektion verfügbar sind. Die sozialen Netze machen in dem Bereich der Personal­vermittlung ihren Umsatz größtenteils mit Vermit­tlern.

 

Das Geschäfts­modell von freelance pages
eine Platt­form ausschließlich für Freelancer und Unternehmen

Die Suchfunktion
attributiert und somit die treff­genauste

Die Beiträge
werden von allen Nutzern gleicher­maßen gezahlt und stellen sicher, dass die Infra­struktur gepflegt, ver­waltet, verbessert und aus­gebaut werden kann.

So entsteht ein fairer Markt­platz ohne Wettbewerbs­verzerrungen.

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