Mehr Erfolg mit einer strategischen Positionierung

In der heutigen, sich schnell verändernden, digitalisierten Welt sind Freelancer für den Arbeits­markt unerlässlich. Sie sind flexibel in Projekten einsetzbar und somit für viele Unter­nehmen von großer Bedeutung.

Für Letztere ist es mitunter nicht leicht, aus einem Pool an Freelancern genau den Spezialisten zu finden, der für ein Projekt am besten passt. Das liegt oftmals daran, dass die Profilinforma­tionen eines Kandidaten keine eindeutigen Schluss­folgerungen darüber zulassen, wofür der betreffende Freelancer steht und wo seine Expertise liegt. Sich erfolgreich zu präsentieren und dem Gegen­über kurz und knapp klar zu machen, wer man ist und was man kann, ist eine Herausforderung, der sich fast alle Freelancer gegenübersehen: eine Art Marke für sich selbst zu etablieren. Der Fach­begriff dafür lautet „strategische Positio­nierung“.

Strate­gische Positio­nierung bedeutet somit, Antworten auf folgende Fragen zu finden: „Was biete ich an? Wem biete ich es an? Zu welchem Preis?“ Und andererseits genauso: „Was biete ich nicht an?“.
Gerade die Beant­wortung der letzten Frage fällt oft schwer. In der Regel werden sehr viele Skills aufgelistet, auch wenn man auf den betreffenden Gebieten nicht als Experte zählen kann. Verständ­licherweise macht man das als Freelancer, um einfach keine Chance auf ein Projekt zu verschenken.

Dieser so­genannte Portfolio­ansatz führt aber in vielen Fällen nicht zum Erfolg. Freiberufler sollten sich vielmehr klar positionieren, um im Markt erfolgreich bestehen zu können. Denn wenn viele Freiberufler die gleichen Leis­tungen anbieten, wird in der Konsequenz hauptsächlich über den Preis konkurriert. Dies hat zur Folge, dass die Einkommen der Freiberufler sinken und Unternehmen ihrerseits nur mit viel Aufwand die wirklich geeigneten Kandidaten finden.
Im Gege­nsatz dazu haben Freelancer, die den Fokus auf ihre Kern­kompetenzen legen und diese nach außen deutlich machen, einen klaren Vorteil. Durch Speziali­sierung können sie für ihre Leistungen höhere Preise verlangen, da Spezia­listen in der Regel höhere Hono­rare erzielen als Genera­listen. Auch die Unternehmen profitieren von einer klaren Positio­nierung, indem sie schneller passende Mitar­beiter ausfindig machen können.

Natürlich spielt es auch eine Rolle, in welchem Bereich sich ein Freelancer spezialisiert. Besonders wichtig ist es, Markt­lücken zu erkennen und diese für sich zu nutzen. Im Idealfall haben diese ein enges Leistungsangebot bei hoher Auslastung.  So können Preise realisiert werden, die die tatsächliche Wert­schöpfung abbilden – gleichzeitig wird von relativ hoher Nach­frage profitiert.
 
Als hilf­reiches Werk­zeug bei der Positio­nierung kann ein Business Modell Canvas dienen. Darin können alle für einen Freelancer als eine „Ein-Mann-Unternehmung“ wichtigen Faktoren, die sich positiv auf den Unternehmens­erfolg auswirken, betrachtet werden.
Beispiele für die genannten Faktoren sind:
 
Customer Segments
Welche Segmente will ich bedienen?

Value Propositions
Welche Wert­angebote biete ich an, die Kunden­probleme lösen und Kunden­bedürfnisse befriedigen?

Key Resources
Habe ich die nötigen Güter, um die beschriebenen Elemente bereitstellen und anbieten zu können?
                                                                                                                                     
Die Plattform freelance pages unterstützt bei einer klaren Positio­nierung und hilft Risiken zu vermeiden, die sich aus einer fehlenden oder unzureich­enden Positio­nierung ergeben. Denn in einem freelance pages-Profil können gezielt Schwer­punkte gesetzt und die dazu passenden Zertifi­kate sowie die Projekte, die die Expertise untermauern, hinterlegt werden. So verschaffen sich Freelancer durch geschickte strategische Positio­nierung einen Wettbewerbs­vorteil auf dem Markt und werden dadurch erfolgreicher.