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Freelancer-Honorare

Wodurch wird eigentlich die Höhe der Tagessätze bestimmt?

Durchschnittliche Höhe des Tagessatzes

Im Durchschnitt liegen die Tagessätze der Freelancer auf freelance pages bei 720 EUR. Diese Zahl sagt allerdings wenig aus, denn die Sätze sind recht breit verteilt.

Zum einen unterscheiden sich die Honorare natürlich nach Tätigkeitsbereichen. Die Top-Verdiener sind die Interim-Manager, gefolgt von den Unternehmensberatern. Im Mittelfeld finden sich die ITler und Ingenieure und am unteren Ende der Skala die Designer.

TätigkeitsbereichMittleres Honorar
Interim-Management1.023 €
Unternehmensberatung901 €
IT, Software, Internet716 €
Ingenieure und technische Berufe648 €
Marketing, Werbung, PR644 €
Finanzen, Controlling, Wirtschaftsprüfung628 €
Film, Funk, Fernsehen610 €
Events und Veranstaltungsorganisation556 €
Publizistik, Lektorat, Übersetzung533 €
Grafik, Produkt- und Webdesign523 €

Aber auch innerhalb der einzelnen Tätigkeitsbereiche gibt es natürlich ganz erhebliche Differenzen. So sind z.B. die Honorare der Data Scientists fast doppelt so hoch , wie die der ‚klassischen‘ Software-Entwickler.

Die Einsatzdauer entscheidet

Ein maßgeblicher Punkt wird in vielen Statistiken nicht berücksichtigt: Der Zusammenhang zwischen Einsatzdauer und Höhe des Honorars.

Experten für IT-Security, Cloud oder Internet-of-Things beispielsweise  werden von vielen Unternehmen händeringend gesucht. Wenn diese gefragten Experten für einen kurzen, punktuellen Einsatz mit dreiwöchiger Dauer einen Tagessatz von 2.000 EUR am Tag verlangen, so wird man dort kaum mit der Wimper zucken. Denn was sind 30.000 EUR, wenn dafür ein brennendes Problem gelöst wird, das das Unternehmen nach vorne bringt?

Strategien zur Einkommensoptimierung

Die Strategie für Experten im Bereich Digitalisierung zur Maximierung des Umsatzes ist daher klar: Kurze, punktuelle Einsätze ermöglichen hohe Tagessätze. Und  Unternehmen benötigen in diesem Bereich meist nur punktuelle Unterstützung. Einen Penetrationstester beispielsweise braucht man vielleicht für  einige Wochen um eine neue Lösung auf Sicherheitslücken hin zu überprüfen. Und für Unternehmen macht es wenig Sinn einen so gefragten Experten länger als notwendig einzusetzen. Dafür sind seine Honorare in aller Regel viel zu hoch.

Ein zweiter Faktor, der das Einkommen maßgeblich bestimmt, ist die Auslastung. Nur wenige Freelancer sind so gut vernetzt, dass sie allein mit Stammkunden über punktuelle Einsätze eine ausreichend hohe Auslastung erzielen können. Hier hilft eine Plattform wie freelance pages. Die Akquisition neuer Kunden, die händeringend nach Experten suchen, die kurz und gezielt unterstützen, läuft hier wie von allein.

Experten, die sich so positionieren, können wesentlich höhere Gewinne realisieren als Freelancer, die in Langläuferprojekten am Rande der Scheinselbständigkeit operieren.

Ein (Luxus-)Problem das daraus erwächst ist die hohe Steuerlast, die Freelancern im oberen Einkommensbereich erwächst. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten sich bieten, auch dieses Problem in den Griff zu bekommen.

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